Aktuelles aus der öffentlichen Verwaltung: Forsa-Umfrage ergibt weitere Imageverbesserung für Beamte und öffentlichen Dienst - Heesen: Gerade in der Krise setzt Leistung sich letztlich durch gegen alle Klischees; 20.10.2011

EINMALIGES ANGEBOT: Für nur 15 Euro im Jahr
können Sie mehrere Publikationen (u.a. Bücher, Magazin, Infodienste) herunterladen, ausdrucken und lesen. Die Informationen enthalten die Regelungen des Bundes und der Länder, beispielsweise zur Besoldung, Beihilfe und Beamtenversorgung. Daneben profitieren Sie von einer Reihe von weiteren Infos, z.B. spezielle und geprüfte Links zu diversen Themen von A bis Z, Muster-Anträge an Behördenleitungen (z.B. Nebenjob, Nebentätigkeit, Antrag auf Teilzeit, Antrag auf Beihilfeabschlag usw. >>>zur Anmeldung

Aus der Praxis für die Praxis: Beamtenversorgung leicht gemacht - Seminare für Behördenmitarbeiter/innen und Personalräte 

 

 


Zur Übersicht aller Meldungen aus dem öffentlichen Dienst

Aktuelles aus der öffentlichen Verwaltung:

Forsa-Umfrage ergibt weitere Imageverbesserung für Beamte und öffentlichen Dienst
Heesen: Gerade in der Krise setzt Leistung sich letztlich durch gegen alle Klischees

Der langfristige Trend einer nachhaltigen Imageverbesserung des öffentlichen Dienstes hält an. Das geht aus der aktuellen Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2011 hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des dbb beamtenbund und tarifunion zum fünften Mal durchgeführt hat. Je stärker globale Krisen die Bürgerinnen und Bürger verunsichern, desto mehr Vertrauen setzen sie in die Verlässlichkeit und Qualität staatlicher Dienstleistungen. Natürlich hat der öffentliche Dienst weiter mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, aber Leistung setzt sich letztlich durch gegen alle Klischees, erklärte dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen bei der Vorstellung der Umfrage am 20. Oktober 2011 in Berlin.

Das Beamtentum gilt als Inbegriff des Staatswesens und dessen Leistungsfähigkeit, sagte Heesen. Umso erfreulicher ist es, wie überwiegend positiv die Beamten inzwischen charakterisiert werden: 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger finden die Beamten pflichtbewusst, 77 Prozent verantwortungsbewusst, 74 Prozent zuverlässig, 71 Prozent rechtschaffen, 67 Prozent hilfsbereit
und 66 Prozent kompetent. Diese Werte spiegeln sich auch in dem jährlich erstellten Berufe-Ranking. Neben klassischen Staatsdienern wie Feuerwehrmännern, Polizisten oder Lehrern gehören die Beamten dabei zu den größten Gewinnern der letzten Jahre.

Gerade unter Jugendlichen und Berufseinsteigern hat der öffentliche Dienst ein durchaus positives Image, so Heesen. 61 Prozent der 14 bis 18-jährigen können sich laut Studie eine berufliche Zukunft im öffentlichen Dienst vorstellen. Von diesen haben 63 Prozent schon eine Vorstellung über eine spezielle Behörde oder öffentliche Einrichtung. Bei den 16- bis 30-jährigen, die bereits im Staatsdienst tätig sind, gaben 86 Prozent an, ihre Berufswahl nicht bereut zu haben. Fast zwei Drittel haben den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber schon weiterempfohlen.

Angesichts der Überalterung des öffentlichen Dienstes sollten wir diese Chance nutzen und jetzt frischen Wind und neue Leute in die Verwaltung bringen. Die staatlichen Stellen müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Nachwuchskräfte eine berufliche Zukunft im öffentlichen Dienst haben, fuhr Heesen fort.

Die ganze Umfrage zum Download unter www.dbb.de

Quelle: Pressemeldung des dbb beamtenbund und tarifunion, 20.10.2011


mehr zu: Aktuelles aus der Verwaltung
Startseite | Kontakt | Impressum
www.die-oeffentliche-verwaltung.de © 2017