Sozial- und Gesundheitssektor: psychiatrischen Einrichtungen

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Sozial- und Gesundheitssektor: psychiatrischen Einrichtungen

 

Bundesweit arbeiten rund 80.000 Beschäftigte in mehr als 407 psychiatrischen Fachkliniken (oder Fachabteilungen von Allgemeinkrankenhäusern).

Insgesamrt gibt es rund 56.000 stationäre Plätze. Knapp die Hälfte der Einrichtungen sind in öffentlichem Eigentum, etwa ein Drittel kirchlich, gut 20 Prozent gehören kommerziellen Anbietern.

Unter Gemeindepsychiatrie versteht man ambulante, wohnortnahe Hilfen für psychisch kranke Menschen. Hier sind viele große und kleine, meist private Träger tätig.

 

Versorgungsqualität bei aktueller Personalausstattung

Es gibt einen untennbaren Zusammenhang von Personalausstattung und Versorgungsqualität in den psychiatrischen Krankenhäusern.

Die Gewerkschfat ver.di hat hierzu eine Umfrage gemacht.

Fachlich ist es unstrittig: Eine gute Versorgung der Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern braucht ausreichend viel und gut qualifiziertes Personal. Denn Psychiatrie ist Beziehungsarbeit und die benötigt Zeit. Diese Zeit fehlt heute vielfach.

Deshalb fordert ver.di: mehr Zeit für unsere Patienten. Es wird eine neue und verbesserte Regelung zur Personalausstattung gebraucht, die die bisherige Psychiatrie-Personalverordnung ablöst, also eine PsychPVplus.

Die Situation in den Einrichtungen ist schon heute oft prekär - mit negativen Konsequenzen für Patienten und Beschäftigte.

Doch statt Verbesserungen zu vereinbaren, droht eine Verschlechterung. In der Öffentlichkeit ist diese Situation kaum bekannt. Es braucht dringend Transparenz und eine öffentliche Debatte, wie eine gute und menschenwürdige Versorgung in der Psychiatrie, die nicht auf Zwangsmaßnahmen setzt, und eine gute Personalausstattung zusammenhängen.

 

Deshalb hat ver.di eine Umfrage durchgeführt, die Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

Seit fast 30 Jahren wurde die Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV), die die Zahl der Beschäftigten pro Patient vorgibt, nicht mehr aktualisiert. Jetzt sollen zum 1. Januar 2020 neue Regelungen kommen. Die bisher bekannt gewordenen Ergebnisse der Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss, in dem Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeln, sind alarmierend. Anstelle eines notwendigen Personalaufwuchses droht eine Unterschreitung der bisherigen Vorgaben, was einer PsychPV minus gleichkäme. Weitere Informationen zum Stand der Dinge und den Forderungen von ver.di für eine PsychPVplus, die eine bedarfsgerechte Versorgung sicherstellt und für die dringend nötige Entlastung in den Psychiatrien sorgt.

Mit einer guten Beteiligung am Versorgungsbarometer signalisieren wir Arbeitgebern, Krankenkassen und nicht zuletzt der Politik: die Beschäftigten in den Psychiatrien erwarten eine bedarfsgerechte Personalausstattung, die gute Arbeitsbedingungen und gute Versorgung ermöglicht! Macht mit!

Versorgungsbarometer Psychiatrie 2019
 

Quelle:
https://gesundheit-soziales.verdi.de/mein-arbeitsplatz/psychiatrie/++co++dd2d43ee-cfa8-11e9-a046-001a4a160100


 

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