Mentoring

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Frauen im öffentlichen Dienst

Das Buch "Frauen im öffentlichen Dienst" wird nur noch als OnlineBuch herausgegeben. 

Auf 216 Seiten wird über alles Wichtige zum Berufsalltag von Frauen, die im öffentlichen Dienst erläutert. Das Buch gibt Tipps und eignet sich auch als Nachschlagewerk für Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte, Mitglieder in Personalvertretungen und Verantwortliche in Personalabteilungen. Das OnlineBuch ist übersichtlich gegliedert und gibt einen umfassenden Überblick über alle Themen, die Frauen besonders betreffen. Insgesamt 130 Stichwörter geben Tipps und helfen Frauen dabei, Nachteile in der beruflichen Entwicklung zu verhindern. Das Buch enthät mehrere Synopsen, die die Gleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder miteinander vergleichen.

Mehr Informationen für Beamtinnen finden Sie unter www.frauen-im-oeffentlichen-dienst.de 


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Mentoring 

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Bei Männern sind es die informellen Netzwerke, über die Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden, die der Karriere dienlich sind. Frauen haben dazu keinen Zugang. Für sie ist das Mentoring die Unterstützung, die sie beim beruflichen Fortkommen brauchen. Dabei geht es nicht um die Vermittlung fachlicher Qualifikation – die haben sie bereits –, sondern darum, realistische berufliche Ziele zu entwickeln
und Strategien zu finden, um die vielfältigen Aufstiegsbarrieren zu überwinden. Idealerweise liegen zwischen Mentorin und Mentee, dem Tandem, zwei Hierarchiestufen. „Mit Mentoring in Führung gehen" heißt z. B. das Modellprojekt der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin (EAF). Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verwaltungsmanagement an der Berliner Verwaltungsakademie erstmals 2003 erprobt. Mit großem Erfolg übrigens: „Durch das Programm wurde das in der Berliner Verwaltung vorhandene Potenzial an weiblichen Leistungsträgern gestärkt", resümiert Susanne Ahlers, Staatssekretärin für Arbeit und Frauen. 2005 wurde es wiederholt. Denn auch weiterhin wird sich an der Stellensituation nicht viel ändern. Es gibt angesichts knapper Finanzen keine externen Stellenbesetzungen, so dass die vorhandenen Arbeitsplätze intern besetzt und damit das „vorhandene Potenzial optimal genutzt" werden muss. 

Das Mentoring wird als Teil eines professionellen Personalentwicklungskonzepts verstanden und ist inzwischen weit verbreitet. In der Berliner Verwaltung wurden die Tandems über ein so genanntes Matching einander zugeordnet. Bis auf eine Mentee und Mentorin blieben alle 17 Gespanne bis zum Ende beisammen. In Seminaren, Workshops und Netzwerktreffen wurde die Karrierebereitschaft der Mentees gestärkt, sie lernten von den Mentorinnen, ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen deutlich wahrzunehmen und selbstbewusst zu präsentieren. Susanne Brügmann von der Senatsverwaltung für Finanzen beispielsweise wird so zitiert: „Sehr interessant war das Shadowing. Als ‚Schatten' nahm ich an den wöchentlichen Arbeitsbesprechungen mit der nächsten Führungsebene teil. Dabei konnte ich gut den situativen Führungsstil meiner Mentorin beobachten. Die Atmosphäre war dabei angenehm und freundlich, der Umgang partnerschaftlich." 

Das Fazit des Berliner Mentoring-Prozesses ist unter anderem, dass das Netzwerk der Teilnehmerinnen und die Kontakte zu den Mentorinnen „zum übergreifenden Austausch und zur Verbesserung der Kommunikationsstruktur" beitragen, außerdem wurden „wichtige Akteure und Multiplikatoren ... für gleichstellungspolitische Fragen sensibilisiert". Ein spezielles Mentoring-Programm hat auch die Deutsche Telekom in Berlin aufgelegt. Das Unternehmen beteiligte sich an dem EU-Projekt „Equal". Mit gezielten Projekten sollte die Umsetzung von Chancengleichheit gelingen. Es wurden u.a. Gender-Sensibilisierungsworkshops für Führungskräfte initiiert, Frauenseminare und Workshops zu Themen wie Selbstmarketing, Netzwerke bilden und nutzen, persönliche Orientierung, Lebens- und Karriereplanung wurden finanziell unterstützt. Mit dem Prädikat „Total E-Quality" wurde die Telekom jetzt schon zum dritten Mal ausgezeichnet. In diesem Jahr unterstützt das BMFSFJ das Mentoringprojekt „Twin – Two Women Win" der Käte Ahlmann Stiftung. Ein Jahr lang nehmen sich erfahrene Frauen Jungunternehmerinnen an und stehen ihnen in der Phase der Existenzsicherung zur Seite. 


Der Schlüssel zum Erfolg
In einigen Bundesländern gibt es Mentoringprogramme als Teil der Personalentwicklung. Traineeprogramme werden seit vielen Jahren in größeren Verwaltungen sehr erfolgreich durchgeführt. Für Frauen sind Trainee oder Mentoringprogramme immer öfter der Schlüssel zum Erfolg. Im Mentoring wird Ihnen eine erfahrene Mentorin oder ein erfahrener Mentor für einen bestimmten Zeitraum zur Seite gestellt. Das Programm enthält feste Abläufe, wann sich die Mentorin mit ihren „Aspirantinnen" trifft. Es gibt einen umfangreichen Erfahrungsaustausch auf den unterschiedlichsten Ebenen. Falls es in Ihrer Behörde ein Mentoringprogramm gibt, machen mit. Es hilft Ihnen sicher, strategisches Geschick zu entwickeln und die ersten Schritte auf der Karriereleiter rückkoppeln zu können, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.
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Der Schlüssel zum Erfolg
In einigen Bundesländern gibt es Mentoringprogramme als Teil der Personalentwicklung. Traineeprogramme werden seit vielen Jahren in größeren Verwaltungen sehr erfolgreich durchgeführt. Für Frauen sind Trainee oder Mentoringprogramme immer öfter der Schlüssel zum Erfolg. Im Mentoring wird Ihnen eine erfahrene Mentorin oder ein erfahrener Mentor für einen bestimmten Zeitraum zur Seite gestellt. Das Programm enthält feste Abläufe, wann sich die Mentorin mit ihren „Aspirantinnen" trifft. Es gibt einen umfangreichen Erfahrungsaustausch auf den unterschiedlichsten Ebenen. Falls es in Ihrer Behörde ein Mentoringprogramm gibt, machen mit. Es hilft Ihnen sicher, strategisches Geschick zu entwickeln und die ersten Schritte auf der Karriereleiter rückkoppeln zu können, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.
 
 
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